Gestatten: die neue, unabhängige Frau der Moderne: Sie kann nicht nur putzen, sondern auch bohren, nicht nur die Scheiben des Autos reinigen, sondern auch rückwärts einparken, nicht nur die Männer bei ihrem sonntäglichen Trike-Ausflug verabschieden, sondern selbst in Motorradjacken schlüpfen, nicht nur die Badarmaturen polieren, sondern auch selbst montieren.Die Geschlechterrollen sind längst nicht mehr so korsettartig definiert wie früher. So gibt es für Männer Nähkurse und Putzbücher a la “Selbst ist der Mann im Haushalt”, etc., wie es Frauen Handwerkerkurse gibt. Dass also Frauen mit dem Schraubenschlüssel nichts am Hut haben, ist ein Vorurteil. In den Heimwerkerkursen von heute lernen Frauen nicht nur, wie man beispielsweise die schönen Spültischarmaturen montieren kann, sondern auch wie man einfache Routinegriffe bei Auto, Trike oder Motorrad händigt. Frau muss sich nur trauen, um handwerklich tätig zu werden.
Denn viele Frauen denken, sie könnten handwerklich nichts, weil ihre Männer ihnen das Gefühl geben. Scheinbar lästige handwerkliche Tätigkeiten können aber auch der Frau Spaß machen. Dasselbe gilt auch für Freizeitaktivitäten. Frauen sehen schließlich nicht nur auf dem Hintersitz gut aus, sondern auch in Frontposition. Da staunt der Mann nicht schlecht, wenn er plötzlich sein Trike vom Hof fahren sieht und er selbst mit dem Reinigen der Badarmaturen beschäftigt ist.
Gerade für Frauen, die sich gerne in Sicherheit wiegen, sind Trikes die perfekte Lösung. Denn bei dieser interessanten Alternative hat man die Mischung zwischen Cabrio und Motorrad. Außerdem ist es leicht zu lernen und man sitzt dank der Rückenlehne äußerst bequem. Fazit: Liebe Frauen, bitte traut euch einfach mehr. Ein erster und richtiger Schritt zu mehr Lebensfreude habt ihr ja schon getan, sonst würdet ihr nicht auf unserer Seite sein. Das Hobby mit dem Liebsten zu teilen kann für die Beziehung außerdem erfrischend wirken. Und im Gegenzug können handwerkliche Tätigkeiten im Haushalt auch zusammen erledigt werden. Das Rezept ist: ein Trike, zwei Helme und ein bisschen Empathie für den anderen.